Landesförderung für Solarenergie

Tags: Energiesparen, Solaranlage, Solarhaus, Sonnenenergie, Sonnenkollektoren

Landesförderung für Solarenergie

Landesförderung für Solarenergie

  • Warmwasserbereitung und/oder Heizung (Standard-, Vakuumkollektoren): 1.100 Euro Sockelbetrag plus 100 Euro pro m² bei Standardkollektoren (bzw. 140 Euro pro m² bei Vakuum-Kollektoren), max. 3.800 Euro
  • Gefördert werden neue Anlagen, Erweiterung oder der Austausch bestehender Anlagen
  • Die Kollektorfläche (= Aperturfläche) muss mind. 4 m², bei Vakuum-Kollektoren mind. 3 m² betragen
  • Bei Erweiterung oder Austausch bestehender Anlagen entfällt der Sockelbetrag.
  • Ein Wärmemengenzähler ist einzubauen
  • Seit 1.1.2009 muss für den Kollektor eine Produktzertifizierung einer anerkannten Prüfstelle nach der “Solar Keymark”-Richtlinie vorliegen, sonst verringert sich die Förderung auf 75 Euro statt 100 Euro pro m² (bzw. 110 Euro statt 140 Euro pro m² bei Vakuumkollektoren). Die max. Förderhöhe beträgt dann 3.000 Euro.
  • Der Zuschuss beträgt für Reihenhäuser in Mietkauf und Häuser mit mehr als drei Wohnungen und bei Wohnheimen 200 Euro/m² für Standard-Kollektoren (bzw. 240 Euro/m² für Vakuum-Kollektoren). Die Kollektorfläche (Aperturfläche) muss mindestens 2,5 m² je Wohnung betragen. Bei Wohnheimen ist die förderbare Kollektorfläche mit 1,5 m² je Heimplatz begrenzt. Es dürfen nur Kollektoren verwendet werden, für die eine Produktzertifizierung einer anerkannten Prüfstelle für den Kollektor nach der “Solar Keymark” Richtlinie vorliegt. Ein Wärmemengenzähler ist einzubauen.

Nähere Information: Land OÖ, Abteilung Wohnbauförderung, T: 0732-7720-14143

Förderaktion “Demoprojekte Solarhaus 2015″

  • Förderaktion des Klima- und Energiefonds für solarthermische Anlagen, die eine solare Deckung am Gesamtwärmebedarf eines Ein- oder Zweifamilienwohnhauses von mindestens 70% erreichen.
  • Umfasst sind Neubauten, Bestandsgebäude und Sanierungsprojekte.
  • Besonders innovative Projekte werden in das Begleitforschungsprogramm aufgenommen (erhöhter Fördersatz).
  • Die Projekte werden mit einem nicht-rückzahlbaren Investitionszuschuss gefördert. Der Fördersatz liegt bei maximal 50 % der umweltrelevanten Investitionskosten und wird nach dem Heizwärmebedarf des Gebäudes (HWB) bemessen. Die maximale Fördersumme beträgt 12.000 Euro (bei Projekten mit Begleitforschung 17.000 Euro).
  • Ist eine Zusatzheizung erforderlich, werden Holzheizungen und Wärmepumpen mit Pauschalbeträgen gefördert. Eine Gas- oder Ölheizung als Zusatzheizung ist nicht erlaubt.
  • Vor der Einreichung eines Projektes ist ein Beratungsgespräch mit Experten der Begleitforschung verpflichtend.

Antragsstellung bis 24. September 2015
Weitere Informationen: https://www.klimafonds.gv.at/foerderungen/aktuelle-foerderungen/2015/demoprojekte-solarhaus-2015/

Quelle: www.energiesparverband.at