Wo Grundstücke teurer werden?

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Wo Grundstücke teurer werden?

Der durchschnittliche heimische Häuslbauer kann sich in den Weinbergen über Klosterneuburg ein Grundstück leisten. Aber darauf kein Haus mehr bauen. Denn bei Quadratmeterpreisen, die in Spitzenlagen schon an der 800-Euro-Marke pro Quadratmeter kratzen, geht sich im besten Fall noch eine Gartenhütte (oder ein Mik­rohaus) aus. Ersparnisse, Kredit und Erbschaft von der Tante bereits abgezogen. Der beliebte Wohnort, nur wenige Minuten von Wien entfernt, gehört zu jenen Städten in Österreich, die trotz horrender Preise noch immer teurer werden. Einfamilienhausparzellen um eine halbe Million Euro bringen dort niemanden aus der Fassung.

Es wird nicht billiger

Die gute Nachricht, Preisniveaus wie in Klosterneuburg sind weiterhin die Ausnahme in Österreich. In Ost- und Südösterreich kostet der Quadratmeter im Schnitt pro Gemeinde immer noch deutlich unter 100 Euro (ausgenommen Wien). In Westösterreich sind Preisniveaus von über 200 Euro hingegen schon Standard. Tirol, Salzburg und Vorarlberg sind traditionell deutlich teurer als die übrigen Bundesländer.
Die schlechte Nachricht: Nach den teilweise kräftigen Preissteigerungen seit dem Jahr 2008 ist bisher noch keine Gegenbewegung erkennbar.

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